Peinbauer
Foto: privat

Dr. Thomas Peinbauer

Arzt für Allgemeinmedizin
Österreich | Gesundheitszentrum Hausarztmedizin Plus | Praxisnetz Homöopathie Linz

 

  • 1989-1996 Studium an der Medizinischen Universität Wien
  • 1992-1993 ERASMUS-Stipendium an der Universität Valencia / Spanien
  • Ausbildung in Klassischer Homöopathie (ab 1991) mit Erlangung des ÖÄK-Diploms für Komplementärmedizin: Homöopathie
  • Privatarztpraxis für Klassische Homöopathie (seit 2001)
  • Mitglied bei Österreichische Gesellschaft für homöopathische Medizin (ÖGHM), Ärztegesellschaft für Klassische Homöopathie (ÄKH) und Gründungsmitglied der StudentInneninitiative Homöopathie (SIH)
  •  Gründer von Praxisnetz Homöopathie Linz (2008)
  • Generalsekretär des Weltverbands homöopathischer Ärzte Liga Medicorum Homoeopathica Internationalis (2010-2013)
  • Präsident des European Committee for Homeopathy (2012-2016) – Vertretung von 45.000 europäischen Ärzten mit homöopathischer Zusatzqualifikation
  • Vorsitzender des CEN-Komitee für den Europäischen Standard EN: 16872: 2016 – Dienstleistungen von Ärzten mit Zusatzqualifikation in Homöopathie
  • Univ. Lektor für Allgemeinmedizin und Modulbeauftragter für Komplementärmedizin an der Johannes-Kepler-Universität Linz (JKU) seit 2016
  • Mitbegründer des Gesundheitszentrums Hausarztmedizin Plus in Haslach a.d. Mühl – eines der ersten integrativen Primärversorgungszentren in Österreich (seit 2018)
  • Akademische Lehrpraxis für Allgemeinmedizin
  • Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (OBGAM) und des Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.

Kurzbeschreibung

Green Deal & One Health – Homöopathie und ein neuer narrativer Review als möglicher Teil der Lösung

Im Rahmen des europäischen Grünen Deals (Farm2Fork-Strategie) hat sich die EU ehrgeizige Ziele gesetzt. So soll bis 2030 EU-weit der Antibiotikaeinsatz um 50% reduziert und die Anzahl der Biobetriebe von 8 % auf 25 % gesteigert werden.

Homöopathie und Phytotherapie sollen dabei in Biobetrieben bevorzugt vor dem Einsatz konventioneller Medikamente inklusive Antibiotika zum Einsatz kommen.

Der neue narrative Review von Weiermayer P, Frass M, Peinbauer T, Ellinger L (2020): Evidenzbasierte Veterinär-/Homöopathie und ihre mögliche Bedeutung für die Bekämpfung der Antibiotikaresistenzproblematik – ein Überblick, publiziert im Schweizer Archiv für Tierheilkunde, bietet die wissenschaftliche Legitimation und die Basis für weiterführende Forschungen in diesem Bereich.

Im Sinne der One Health-Strategie der WHO für eine nachhaltige Zusammenarbeit an der Schnittstelle Mensch-Tier-Umwelt wurde dieser neue narrative Review von Veterinär- und Humanmediziner*innen gemeinsam erstellt.

Der Review, der die Grundprinzipien der Homöopathie sowie ihre gesetzlichen und wissenschaftlichen Grundlagen erörtert, geht hierbei hinsichtlich externer Evidenz zur Human- und Veterinär-Homöopathie im Allgemeinen auf Studien der Evidenzstufe 1a sowie bei Fokussierung auf die externe Evidenz zur Homöopathie bei Infektionen auszugsweise auf Studien der Evidenzstufe 1a, 1b, 2c ein.

Neben der differenzierten Klarstellung der Faktenlage, die Evidenz für die Wirksamkeit der Human- und Veterinär-Homöopathie im Allgemeinen und im Speziellen bei homöopathischen Behandlungen von Infektionen zeigt, wird evidenzbasiert Kritik an der Vorgehensweise beim zweiten Australischen NHMRC (National Health and Medical Research Council) Report sowie beim EASAC (European Academies Science Advisory Council) Statement geübt.